…und es geht schon wieder los!

Heute hat die zweite Uniwoche begonnen und ihr wartet bestimmt schon auf ein Update! Auch wenn ich nur zwei Kurse belege, habe ich im Moment ganz gut zu tun, denn alles, was sonst in 12 Wochen behandelt wird, muss jetzt in ratz fatz in 6 Wochen durchgenommen werden. Habe letzte Woche also schon zwei Paper geschrieben, jede Menge zu lesen gehabt und nächste Woche stehen Quiz und Midterm auf dem Programm. Leider ist auch nicht wirklich Besserung in Sicht, denn jede Woche gibts mindestens ein neues Assignment. Irgendwie schein ich nicht so das rechte Händchen dafür zu haben, mir entspannte Kurse auszusuchen, aber eigentlich bin ich schon ganz zufrieden, mit dem, was ich nach großem Hin- und Hergerenne am Montag und Dienstag nun an Kursen ergattern konnte. Habe nun also viermal in der Woche „Sport and Exercise Psychology“, lässt sich leider nicht anrechnen, aber ist ganz interessant und der Professor ist mir so sympathisch, dass ich mich fast auf den Kurs freue. Mein zweiter Kurs ist „Culture, Development, and Education“ und auch dieser Kurs macht mir eigentlich Spaß. Zudem kann ich ihn mir (hoffentlich) als „Nicht-psychologisches Wahlpflichtfach“ anrechnen lassen…

In der letzten Woche war dann also so viel zu tun, dass ich fast jeden Tag von morgens 9 bis abends um 7 auf dem Campus war. Irgendwie halte ich mich dort aber richtig gerne auf…es ist ein buntes Treiben und überall gibt es nette Sitzecken. Man kann sich jederzeit mit Kaffee versorgen und in der Library in Ruhe sein Paper tippen oder zwischendurch auch einfach ein bisschen im Internet surfen. Und für die Pausen findet man dann auch meistens jemanden, mit dem man die Sonne (wenn sie denn dann da ist) genießen und ein bisschen quatschen kann. A propos Sonne…während ihr wahrscheinlich denkt, dass die sich hier 12 Stunden am Tag blicken lässt, müssen wir meistens bis 2, 3 Uhr auf die liebe Sonne warten und uns vorher mit einem bedeckten Himmel und „lange Hose, Pulli-Wetter“ begnügen. Schuld ist „June Gloom“, ein Zusammenspiel von Bergen und Meer, das irgendwie dafür sorgt, dass es hier vormittags ganz schön wolkenverhangen ist. Das ganze soll sich im Juli nun aber angeblich rasch ändern und dann haben wir hoffentlich Sonne pur! Auch wenn die Sonne also noch ein bisschen Gas geben muss, bin ich hier definitiv im „Bilderbuch-Kalifornien“ angekommen: Die Jungs skaten in Shorts durch die Straßen und gegen Abend strömt ganz Isla Vista mit dem Surfbrett unter dem Arm Richtung Meer…Herrlich! Da wird mir dann immer wieder für einen kurzen Moment bewusst, dass ich in Kalifornien (!!!) bin und dass es mir wirklich schrecklich gut geht!

Die Abende habe ich in der letzten Woche dann entweder mit Nidia und Pam gemütlich vor dem Fernseher verbracht oder aber mit den Mädels und Jungs aus Deutschland. Ich fühle mich hier wirklich sehr gut aufgehoben, denn Nidia und Pam sind super nett und total umgänglich und unkompliziert. Bisher hatte ich sogar das Glück jede Nacht das Glück, ein Einzelzimmer zu haben, da meine Zimmernachbarin entweder im Urlaub, bei ihrem Freund oder ihren Eltern geschlafen hat. Ja, ich freue mich, dass ich die Chance habe, nun für eine Weile mit Amerikanerinnen zusammen zu leben! Und ich bin fast ein bisschen froh, dass hier im Moment nur eine Handvoll Deutsche studiert und ich nicht von 60 Deutschen umgeben bin, wie es wohl im Spring Quater der Fall gewesen ist.

Am Freitag haben wir einen Mädels-Shopping-Tag gestartet! Zum Glück hatten wir bei der Autovermietung einen Pickup angeboten bekommen, denn nach Outlet und Supermarkt war die Ladefläche gerammelt voll mit Tüten, Taschen und Schuhkartons! Hier hat zwar jeder zweite einen dicken, fetten Pickup vor der Tür stehen, aber wir haben uns trotzdem wie die Könige in so einem rieeesigen Auto gefühlt. Man, wie klein ich mir vorkam, als ich das Auto am nächsten Morgen zurück zur Autovermietung gebracht habe! Das muss bestimmt lustig ausgesehen haben…

Donnerstags und Freitags wurde dann auch mal das Nachtleben in Downtown getestet! Da sich alles auf der State Street abspielt (Geschäfte, Clubs, Bars, Cafes) kann man von einer Location zur nächsten hoppen und in einer Bar die Happy Hour austesten, um anschließend ein paar Meter weiter die Tanzfläche zu rocken. Leider ist man auf ein Taxi hin und zurück angewiesen (wenn man nicht gerade einen Pickup zur Verfügung hat), was so einen Abend in Downtown schnell wieder ganz schön teuer macht.

Der Höhepunkt meiner Woche war dann eigentlich der Besuch von Isi und Corinna am Samstag Nachmittag. Die zwei hatten im Anschluss an das Spring Quater einen Roadtrip durch die Nationalparks, Las Vegas und LA gestartet, bei dem Santa Barbara natürlich auch nicht fehlen durfte. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie schön es war die zwei wiederzusehen. Nach einem ruhigen Samstagabend (inkl. Laundry) haben wir uns dann am Sonntag zum Shoppen nach Downtown begeben, anschließend am Strand relaxt und abends in Corinnas Geburtstag reingefeiert! Es war richtig toll und ich wünschte, ich hätte die beiden hier behalten können. Aber auch wenn das nicht geht, freue ich mich einfach riesig, dass ich Menschen kennelernen durfte, denen ich mich so verbunden fühlen kann. Ähhm ja, ich glaube ihr könnt dieses Gefühlsgedusel schon gar nicht mehr hören….genug davon!

Irgendwie stehe ich gerade auf dem Schlauch und weiß gar nicht so recht, was ich euch noch erzählen kann. Was wollt ihr denn noch wissen? Ihr könnt mir ja mal ein bisschen auf die Sprünge helfen…also ich warte auf eure Anregungen :-)!

Bis dahin die besten Grüße,

eure Kathrin

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