Archive for Juli 2009

IV, LA und überhaupt…

Juli 25, 2009

Hey ihr Lieben,

kaum zu glauben, aber es sind schon wieder zwei wochen vorbei…wo ist die zeit geblieben? ich weiß es nicht! nach erfolgreichem paper und midterm als klassenbeste war die vorletzte woche im wahrsten sinne des wortes entspannt, denn donnerstag stand morgens in sport and exercise psychology eine stunde an, in der wir verschiedene entspannungstechniken erprobt haben („it is really no problem if you fall asleep“). was will man mehr!

auch sonst war in dieser woche richtig was los: montag und dienstag abend beerpong und flipcup, mittwoch mit nina, marle und meinen drei mitbewohnerinnen in den neue harry potter (bei dem wir wirklich mit dem britischen akzent zu kämpfen hatten), donnerstag wie immer downtown zum tanzen und freitag abend dann party hier in IV.

ich weiß gar nicht, ob ich euch schonmal beschrieben habe, wie so ein partyabend hier in IV aussieht. gestartet haben wir mit einem abschiedsbarbeque, weil eric nächste woche zum auslandssemester nach ghana fliegt. gegen 10 sind wir dann zum „Bob Marley House“ gelaufen (ja, in IV kann man abends noch schön zu Fuß losziehen), wo ein DJ vom Balkon aus einen ganzen vorgarten voller leute zum tanzen gebracht hat. da wir einen der bewohner kannten, war uns sogar der zutritt ins haus und auf den balkon gestattet, VIP bereich sozusagen :-). dort auf dem balkon stehend, das meer und eine wildtanzende menschenmenge vor sich, merkt man mal wieder, wie gut es einem geht! gegen 12 ging es dann weiter zum „Sbow Club“, ein paar häuser weiter, ebenfalls zur partylocation für diesen abend umfunktioniert. dort kam alex dann auf die glohrreiche idee, die schränke auszuräumen. also haben wir wassereis und müsliriegel gefuttert und zusätzliche erdnussbutter und bohnen in unseren taschen gebunkert. mit unseren errungenschaften sind wir nach einer weile dann richtung trigo gezogen, wo jaime sein apartment zur verfügung gestellt hat. ja, und zu guter letzt war dann noch eine gute portion mexikanisch (die amerikanische variante des partydöners) bei freeb!rds (natürlich 24 stunden geöffnet) angesagt. insgesamt war dies ein richtig toller abend, nur zu dumm, dass marle, nina und ich am nächsten morgen in aller frühe richtung LA fahren wollten. dementsprechend war es wohl nicht die cleverste entscheidung, bis 3 uhr nachts durch IV zu tingeln.

naja, mit kleinen augen, einem kaffee und guter laune konnte unser LA trip dennoch beginnen! ohne stau und (fast) auf direktem wege standen wir dann auch 1 1/2 stunden später vor unserem luxus hostel. direkt am hollywoodboulevard super zentral gelegen, dafür im 8-bett zimmer bei gefühlten 100°C, mit klebeband zusammengetapten hochbetten, die bei der noch so kleinsten bewegung die tollsten geräusche von sich gegeben haben! naja, für eine nacht sollte es wohl auszuhalten sein! nachdem wir also unsere sachen verstaut hatten, waren wir froh, wieder in unser gut klimatisiertes auto zurückzudürfen, denn LA war vor allem eins: zu heiß! mit hilfe der etwas dürftigen karten im lonelyplanet wollten wir uns dann zunächst einmal beverly hills anschauen. ich trau mich kaum zu erzählen, dass es uns fast zwei stunden gekostet hat bis wir ins eigentlich nur zwei bis drei straßen entfernte beverly hills gefunden haben. wie wir das geschafft haben? keine ahnung! auch nachdem wir uns an einer tanke eine ordentliche straßenkarte zugelegt haben, waren wir nicht westentlich erfolgreicher. letztendlich sind wir glaube ich so ziemlich jede ecke von LA abgefahren :-)! in beverly hills sieht man dann vor allem gärten und zäune, von den eigentlichen villen eher weniger. dennoch war es ganz lustig zu wissen, wo welcher promi gerad vielleicht an seinem pool liegt oder auf dem klo sitzt! die fahrt zum hollywood sign hat dann doch etwas besser geklappt, sodass wir auch hier unsere touri fotos schießen konnten! da uns zum ausgehen abends noch das richtige schuhwerk fehlte, musste anschließend (wohl oder übel) noch eingekauft werden. zurück auf unserem zimmer, auf dem man es kaum aushalten konnte, ohne wegzufließen, wollten wir dann nur ein ganz kurzes schläfchen einlegen. ihr könnt euch denken, wie das geendet hat! erstens haben wir zu lange geschlafen, zweitens waren wir danach noch müder und drittens wurde nichts mehr aus der clubbing nacht. stattdessen sind wir mehr oder weniger gammelig und auf der suche nach etwas essbarem im hooters ein paar häuser weiter gelandet, bei cola und salat fast im sitzen eingeschlafen und anschließend in unsere quietsche-betten gefallen! umso frischer (ähh zumindest halbwegs) haben wir uns am nächsten morgen dann den hollywoodboulevard noch einmal bei tageslicht angeschaut und uns anschließend auf den weg zum venice beach und nach santa monica gemacht. am strand war die hitze gott sei dank etwas erträglicher, sodass wir ein bisschen herumschlendern und uns alles anschauen konnten. venice beach ist ehrlich gesagt weniger spektakulär und könnte auch ein beliebiger mittelmeerstrand in südfrankreich sein, aber santa monica ist wirklich ganz nett und sicherlich ein zweiter besuch wert. gegen frühen abend sind wir dann den highway #1 richtung und durch malibu zurück gefahren und haben bei tiefstehender sonne den traumhaften blick auf die küste genossen. für mich war diese rückfahrt eines der highlights, ihr könnt euch nicht vorstellen, wieviele glückshormone  so ein wunderbares panorama ausschüttet. bei passender musik (californication, hotel california, california, und und und) haben wir mal wieder festgestellt, wie gut es uns hier geht und wie dankbar wir sind, hier sein zu dürfen!

die darauffolgende woche war dann eher ruhig, außerdem wollte mein final paper geschrieben werden. dienstag haben marle, nina und ich uns an lasagne versucht und sowohl bei der bechamel sauce versagt als auch die lasagne im ofen vergessen, sodass wir schließlich einen halbwegs vertrockneten nudelauflauf vor uns hatten. das muss auf jeden fall wiederholt und besser gemacht werden. am donnerstag habe ich dann noch einmal spontan besuch von isi und simon, ihrem freund, bekommen, die auf der durchreise nach san diego zwei nächte hier bei mir verbracht haben. war echt schön, isi noch einmal zu gesicht bekommen und simon kennenzulernen. am freitagabend habe ich mich dann erst so richtig lecker bekochen lassen (süßkartoffeln mit fleisch und salat mit feta, oliven und gurken) und im gegenzug sind die zwei anschließend in den genuss einer ähnlich guten IV-partynacht wie der in der vorwoche gekommen! jetzt liegen wir noch alle halbwegs müde im bett und ich bin gespannt, ob der angekündigte handwerker, der unser komplettes badezimmer machen soll, noch auftaucht. ehrlich gesagt wär ich nicht traurig, wenn er nicht kommt, denn auf einige tage ohne klo und dusche bin ich weniger scharf.

ich habe übirgens eine tolle neue joggingstrecke ausfindig gemacht, die direkt am strand entlangführt und bei der das joggen fast spaß machen würde, hätte ich denn jemanden, der mir gesellschaft leisten würde! aber immerhin habe ich in der letzten woche aus nächster nähe zwei kleine seehunge gesehen, was mich für den rest der strecke so euphorisch gestimmt hat, dass ich fast geflogen bin ;-).

so langsam fängt mein magen an zu knurren, ich werde mir also mal mein müsli zaubern! ich halte euch auf dem laufenden! nächste woche ist schon die erste session vorbei…kann bitte jemand die zeit anhalten? so langsam freu ich mich aber auch ehrlich gesagt schon wieder ein kleines bisschen auf zuhause!

schicke euch liebe grüße!

eure Kathrin

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Kam ein Sandwich geflogen…

Juli 14, 2009

Hallo Ihr Lieben,

nach einem Aha-Effekt heute morgen auf dem Fahrrad zur Uni (gibt es was herrlichers als bei strahlendem Sonnenschein morgens zur Uni zu radeln?),  in dem ich mal wieder daran erinnert wurde, was für ein wunderbares Leben ich hier im Moment führe, habe ich mein kleines Wochenendtief nun wohl endgütlig überwunden und bin heute wieder bestens gelaunt.

Wie ihr schon rausgehört habt, war mein Wochenende nicht ganz so prickelnd, was wohl hauptsächlich damit zu tun hatte, dass um mich herum alle Leute (aus den verschiedensten Gründen) ausgeflogen waren und ich mehr oder weniger 2 1/2 Tage für mich allein hatte. Im Grunde ist so ein bisschen Zeit für sich ja auch was tolles, das habe ich mir auch immer wieder versucht einzureden, aber zwischendurch habe ich mich dann doch irgendwie einsam und nicht so gut gefühlt. Naja, ich habe versucht, aus meinem Wochenende das Beste zu machen und am Samstag einen ganz entspannten Strandtag eingelegt. Leider war dieser Strandtag wohl einen Ticken zu lang, denn beim Blick in den Spiegel zuhause musste ich feststellen, dass ich es mal wieder geschafft hatte, mich in den unmöglichsten Mustern zu verbrennen (jaja, ich hätte mich beim letzten Eintrag nicht so sehr selbst loben dürfen). Bauch, Rücken und die linke Gesichtshälfte knallrot, am Hals die künstlerischsten roten Flecken und am Rücken ebenfalls ein lustiges gepunktetes Muster. Na bestens! Dementsprechend hat mir auch mein ganzer Oberkörper weh getan, sodass ich abends nicht mehr aus dem Haus bin, sondern mich in Aloe und meinen Bademantel gehüllt habe.

Für Sonntag hatte ich mir überlegt, eine kleine Fahrradtour zu machen. Nachdem es mich fast eine Stunde gekostet hat den richtigen Ausgangspunkt zu finden, bin ich dann auch durch richtige schöne Gegenden geradelt, habe mir downtown einen großen und super leckeren Smoothie gegönnt, bevor es wieder gen Uni ging. Insgesamt war ich so um die 5 1/2 Stunden unterwegs, was wohl nicht nur an mehreren gemütlichen Pausen lag, sondern auch damit zu tun hatte, dass mein Beachcruiser für Strecken, die länger als 10 Minuten sind, weniger gut geeignet ist. Tja, und da ich natürlich ein riesengroßer Glückspilz bin, habe ich auf meiner Tour drei mal (!!!) meinen Professor aus einem meiner Kurse getroffen. Beim ersten Mal konnte ich einer Konfrontation noch knapp entkommen (genau im richtigen Moment ist er von seinem Fahrrad abgestiegen, um irgendwelche Bekannten zu begrüßen), aber wenig später wurde ich dann doch zu ein wenig Smalltalk gezwungen. Ja, und nun dürft ihr mal raten, wo der gute Mann sich seinen Erfrischungstrunk geholt hat….genau, im gleichen Laden wie ich. Gut, dass es downtown nicht gefühlt 4z9840 Möglichkeiten gibt, sich etwas zu trinken zu kaufen. Nun denn, da ich ihn wirklich mag war das Ganze nicht wirklich so dramatisch wie ich es nun geschildert habe.

A propos Fahrrad…als ich am frühen Freitagabend auf meinem Fahrrad nach Hause fahre, werde ich ganz plötzlich feste am Hals getroffen. Gut erschrocken und im ersten Moment einfach nur froh, dass ich nicht vom Fahrrad gefallen bin, dreh ich mich um und sehe auf der Straße ein dickes, fettes Sandwich liegen. Und da habe ich auch schon den Geruch von Mayo und Zwiebeln in meiner Nase, die mir am Haaransatz kleben. Ich glaub, es gibt kaum eine Situation, in der ich mir blöder vorkam. Zu wissen, dass nun irgendwo um mich herum jemand  sitzt und sich wahrscheinlich schlapp lacht, ist nicht wirklich das beste Gefühl und fast schlimmer als irgendwelche Sandwichreste am Hals. Völlig perplex bin ich einfach weitergeradelt (was blieb mir auch anderes übrig) und habe mich gewundert, wer sein gutes Sandwich wohl für so eine „witzige“ Aktion opfert.

Springen wir mal zurück in die letzte Woche. Die fing wirklich miserabel an, denn mich hatte eine kräftige Erkältung erwischt und ein Gerstenkorn am Auge hat auch nicht wirklich zu meinem Wohlbefinden beigetragen. Am Montag und am Dienstag habe ich mich dann also mehr oder weniger durch den Tag geschleppt, aber Gott sei Dank ging alles schnell vorbei und ich fühl mich jetzt schon wieder komplett fit. Während ich nur die typische Erkältung hatte, lag Nina zwei Tage mit Fieber im Bett und wenige Tage später hatte sie auch ihren Mitbewohner angesteckt. Wie sich herausgestellt hat, soll dieser nun die Schweinegrippe gehabt haben, weshalb es wahrscheinlich ist, dass auch Nina eine abgeschwächte Form gehabt hat….ich weiß nicht so recht, was ich davon halten soll. Irgendwie erinnert es mich an meine zwei Malaria Diagnosen in Kenia, die ja letztenlich auch nur der größte Unsinn waren…vielleicht ist die ach so böse Schweinegrippe aber auch einfach gar nicht so dramatisch, wie die Medien sie dargestellt haben und die beiden waren tatsächlich betroffen. So lange hier nun nicht der Reihe nach alle erkranken, soll es mir eigentlich egal sein…

Wenn man die beiden Universitäten miteinander vergleicht, so fallen einem schon deutliche Unterschiede auf. Während die CSUEB ein buntes Mischmasch aus African American, Asian American, Latinos sowie White American war, ist das Bild an der UCSB trotz immer noch riesiger Diversität schon deutlich homogener. Hier findet man mehr Amis, die unserem Stereotyp entsprechen und zusätzlich viele Latinos, insbesondere Chicanos, kaum aber African oder Asian American. Außerdem lassen Unterschiede in Gewicht und Kleidung  deutlich die sozio-ökonomischen Unterschiede der Einzugsgebiete beider Universitäten erkennen. Das mag alles platt klingen, ist aber tatsächlich kaum zu übersehen.

Mit dieser fachmännischen Analyse 😉 verabschiede ich euch nun auch schon wieder…

Schicke euch viele liebe Grüße,

eure Kathrin

Endlich Juli!

Juli 7, 2009

Hallo Ihr Lieben,

zunächst einmal muss ich ganz tief seufzen und loswerden, dass ich hier mit verstopfter nase, brennendem hals und geschwollenem auge sitze und ganz schwer leidend bin. nein, so schlimm ist es wahrscheinlich gar nicht, aber ihr wisst ja wie das ist, wenn man sich eigentlich nur matschig und benebelt fühlt. und nein, ich habe mich nicht geprügelt und bin auch nirgendwo gegen gerannt, sondern habe lediglich ein gerstenkorn im auge, was sich für mich aber ganz merkwürdig anfühlt und mein unwohlsein noch verstärkt. naja, genug gejammert…es gibt schließlich auch gute nachrichten:

der june gloom ist vorbei (so wie es sich für anfang juli auch gehört) und wir haben können nun schon am frühen morgen in einen strahlend blauen himmel blicken und die sonne begrüßen. herrlich! die sonne ist schön warm und es weht immer ein angenehmes lüftchen, sodass man es echt gut aushalten kann und nicht vor lauter schwüle ganz gelähmt ist (was euch ja bekannt vorkommen dürfte). wärmer muss es gar nicht mehr werden, so kann es meinetwegen bleiben! gebe nun auch immer gut acht auf meine haut und kann stolz berichten, dass ich seit den letzten heftigen verbrennungen sonnenbrandfrei bin :-).

DAS ereignis der letzten bzw. vorletzten woche war ohne jede frage der tod von michael jackson. die neverland ranch ist ja direkt um die ecke und auch das krankenhaus in LA ist nicht wirklich weit entfernt. ihr könnt euch also vorstellen, was hier losgewesen ist. wie ein lauffeuer hat sich die nachricht verbreitet und ich kann nicht sagen, wie oft ich an dem kommenden wochenende thriller, black and white oder billie jean gehört habe. egal ob in den clubs oder bars, ob in den vorgärten in IV, in den geschäften oder im radio und fernsehen…michael jackson lief unermüdlich rauf und runter! mittlerweile hat es sich (zum glück) wieder etwas beruhigt und da unser kabelfernsehen gerade nicht funktioniert „muss“ ich wohl auch auf die nonstop-berichterstattung seiner beerdigung verzichten.

wenn ich darüber nachdenke, was mein persönliches highlight der letzten woche gewesen ist, dann war das wohl der independence day am samstag. gegen mittag haben wir uns bei nina getroffen, die mit zwei amerikanischen pärchen zusammen wohnt, und uns mit „beerpong“ und „kingscup“ aufgewärmt und auf den abend eingestimmt. ich weiß nicht, ob ich das schonmal geschrieben hatte, aber ganz IV ist verrückt nach „beerpong“. mit einem tischtennisball wird im doppel versucht, die in einer pyramide aufgebauten becher (natürlich mit bier gefüllt) der gegner zu treffen, natürlich mit dem einzigen ziel, so schnell wie möglich betrunken zu werden. ehrlichgesagt kann ich diesen hype nicht ganz nachvollziehen, weil ich das spiel nicht sonderlich spannend finde, aber naja…hier ist wiegesagt jeder auch noch nach dem 2948024. beerpongmatch feuer und flamme und man findet kaum ein appartment, das keinen beerpongtisch besitzt (ähhm ja, wir sind eine dieser ausnahmen). zurück zum independence day: gegen abend sind wir dann mit dem bus richtung downtown gestartet und haben schön gemütlich am strand auf das feuerwerk gewartet. der strand war schon ganz gut gefüllt und überall saßen grüppchen und familien mit gut gefülltem picknickkorb oder grill. dummerweise hatten wir bei dem schönen wetter tagsüber nicht daran gedacht, dass es abends ziemlich abkühlt und in unseren kurzen hosen und dünnen oberteilen dann mächtig gezittert und uns das feuerwerk herbei gesehnt. schade eigentlich, denn so konnten wir nicht richtig die wirklich tolle atmosphäre genießen. das warten hat sich dann aber gelohnt, denn das 20minütige feuerwerk war superschön und so nah, dass es jedes mal den anschein machte, als ob ein goldregen auf uns herabrieselte. alles natürlich begleitet von der patriotischsten amerikanischen musik, die ihr euch vorstellen könnt. nach dem feuerwerk haben dann alle leute fluchtartig den strand verlassen und sind die abgesperrte statestreet hinaufgelaufen. um uns nicht zu verlieren, haben wir also eine lange schlange gebildet und uns von der menge mitziehen lassen. unglaublich, wo auf einmal die ganzen menschen herkamen. irgendwie herrschte eine ganz besondere stimmung und es war ein unbeschreibliches gefühl mit der menschenmasse die beleuchtete state street hoch zu laufen. entgegen meine erwartungen, nun die ganze nacht auf ein taxi zu warten, haben wir recht zügig zwei cabs erwischt und dann den abend bei nina mit einigen partien „kingscup“ und jeder menge gelächter und guter laune ausklingen lassen.

nina hat übrigens nicht nur tolle mitbewohner, sondern auch einen hot tub, den wir in der letzten woche direkt mal ausgetestet haben. unter dem sternenhimmel in einem schön heißen whirlpool zu sitzen ist auf jeden fall nicht die schlechteste abendgestaltung. noch so eine sache, an die ich mich gewöhnen könnte.

aber auch wenn ich keinen whirlpool daheim habe und auch nicht ninas mitbewohner (was irgendwie sinn macht, denn sonst wären es ja meine), bin ich noch immer hochzufrieden mit meiner wohnsituation. am letzten mittwoch habe ich mit nidia und pam einen kochabend eingelegt. mit unserem selbst zubereiteten mahl haben wir es uns dann auf der couch gemütlich gemacht und ein filmchen geschaut, bevor wir der reihe nach pappsatt weggeduselt sind. heute wird zum ersten mal mein roomie hier übernachten und auch wenn sie ebenfalls sehr nett ist, hätte ich ehrlichgesagt nichts dagegen, wenn sie von meinem geröchel diese nacht so genervt ist, dass ich mein zimmer morgen abend wieder für mich habe. ja, doppelzimmer sind schon etwas anstrengend…da lob ich mir doch mein 10qm großes reich in münster :-).

morgen steht mein erstes quiz an und da ich mich im vorfeld nun nicht wirklich überarbeitet habe, hoffe ich mal, dass es keine böse überraschung gibt. donnerstag folgt dann das midterm und dann will noch ein paper bis anfang nächster woche geschrieben werden. das klingt nun wahrscheinlich nach mehr arbeit als es wirklich ist, habe meinen rhythmus inzwischen gut gefunden und versuche die lesesessions nach draußen oder an den strand zu verlegen, sodass es mir fast wie freizeit vorkommt.

so, das war es nun erstmal wieder von mir. wenn ich morgen wieder fit bin, steht eine runde soccer auf dem programm…ansonsten werde ich noch einmal einen ruhigen tag einlegen oder vielleicht downtown ein bisschen bummeln gehen.

wie immer schicke ich euch jede menge sonnenstrahlen,

eure Kathrin